Unsere Wurzeln: Textile Herkunft, unternehmerische Entwicklung und klare Verbindung zu Vorarlberg.

Die Geschichte der Huber Holding AG reicht bis in das Jahr 1830 zurück. Aus frühen textilen Wurzeln in Vorarlberg entwickelte sich über Generationen eine Unternehmensgruppe, die Marken, Produktion, Handel, Logistik und digitale Kompetenzen miteinander verbindet.

Von der Textiltradition zur Holdingstruktur

Eine Geschichte, die nicht nur aus Jahreszahlen besteht.

Die Entwicklung der heutigen Huber Holding AG ist eng mit der österreichischen Textilgeschichte verbunden. Über viele Jahrzehnte standen Produktion, Markenaufbau, Qualität und industrielle Weiterentwicklung im Mittelpunkt.

Heute bildet diese Herkunft die Grundlage für eine Unternehmensgruppe, die historische Markenkompetenz mit modernen Strukturen, internationaler Ausrichtung und digitaler Weiterentwicklung verbindet.

1830

Textile Wurzeln seit 1830

Bereits 1830 wurde mit der Firma Josef Anton Heinzle der historische Ursprung der heutigen Unternehmensgeschichte gelegt. Aus diesen frühen textilen Wurzeln entwickelte sich über Generationen eine Unternehmensgruppe mit starker Verbindung zu Vorarlberg.

1903, Götzis

Der Schritt in die Selbstständigkeit

1903 gründete Josef Huber in Dornbirn eine Wäschekonfektionsfirma. Die dort produzierten HUBER-Hemden fanden schnell großen Anklang. Bereits 1904 übernahm Josef Huber die Vertretung der Erzeugnisse der Trikotfabrik Anton Heinzle für große Teile der damaligen Monarchie.

1908, Götzis

Das Stammhaus wird HUBER

1908 erwarb Josef Huber das Stammhaus in Götzis und führte das Unternehmen unter dem Namen „Anton Heinzle, Inhaber Josef Huber“ weiter. Im selben Jahr wurde die Marke MONTFORT registriert.

1928-1930

Vom Werk zur Vertriebsstruktur

1928 wurde der Betrieb in Götzis durch ein neues Werk erweitert. 1930 folgte eine Verkaufsniederlassung in Wien; zu diesem Zeitpunkt beschäftigte das Unternehmen bereits mehr als 100 Mitarbeiter.

1937

HUBER wird zur geschützten Marke

1937 wurde die Wortmarke HUBER erstmals rechtlich geschützt — ein zentraler Schritt in der Markenbildung.

1950

Neue Marken prägen die 1950er-Jahre

1950 wurde die Marke DEXA geschützt. In den 1950er-Jahren wurde zudem die Lizenzmarke JOCKEY eingeführt und ab 1954 in Lizenz produziert und verkauft.

1960

Expansion in neue Produktionsstandorte

1960 beschäftigte Huber bereits rund 970 Mitarbeiter. In dieser Phase entstanden neue Standorte und Produktionsbereiche, darunter Hollabrunn, Feldkirch, Laa/Thaya, Haugsdorf und Muntlix.

1967

Textilveredlung auf neuem Niveau

1967 ging die Färberei und Veredlung in Mäder in Betrieb. Parallel wurden moderne Jet-Färbemaschinen eingeführt und eine besonders fortschrittliche Mercerisieranlage für Wirkwaren aufgebaut.

1970

Huber erreicht industrielle Größe

1970 erreichte das Unternehmen mit 2.140 Mitarbeitern eine beeindruckende Größenordnung.

1978, Götzis

Logistik wird zum Wettbewerbsfaktor

1978 wurde in Götzis ein Hochregallager errichtet; später folgten weitere Investitionen in Logistik, EDV, Verwaltung und Standortmodernisierung.

1978_Hochregallager_Götzis
1981, Götzis

Frühe Investition in Digitalisierung

1981 entstand in Götzis ein eigenständiges EDV-Gebäude - ein früher Hinweis auf die zunehmende Bedeutung von Technologie und Prozesssteuerung im Unternehmen.

1981_Huber-Tricot-Götzis
1983, Wien-St. Marx

Ausbau von Handel, Lager und Markenpräsenz

1983 wurde das HUBER-Haus in Wien-St. Marx errichtet. Im selben Jahr erfolgten die Übernahmen von Benger in Bregenz und eines Betriebs in Neumarkt, Steiermark.

1991, International

HANRO und der Schritt über Grenzen

1991 stärkte die Integration von HANRO die Unternehmensgruppe. 1996 folgte mit einem Zweigbetrieb in Győr, Ungarn, die weitere internationale Expansion; 1997 kam ein Betrieb in Feira, Portugal, hinzu.

2002, Mäder

Das HUBER-Museum bewahrt die Tradition

2002 wurde das HUBER-Museum in Mäder eröffnet — als sichtbares Zeichen für die Bewahrung der Unternehmensgeschichte und Markenidentität.

2017, Götzis

Strategische Neuausrichtung

Mit der Veränderung der Eigentümerstruktur begann ein neuer Abschnitt in der Geschichte der Huber Gruppe. Im Mittelpunkt standen strategische Weiterentwicklung, klare Ausrichtung und langfristiges Denken.

2020, Götzis

Sanierung, Neustart und Zukunftsfokus

Das Sanierungsverfahren der früheren Unternehmensstruktur führte zu einer umfassenden Neuordnung. Mit dem Einstieg des neuen Aktionärs wurde die Basis geschaffen, die Huber Holding AG strategisch weiterzuentwickeln.

Heute

Aus Herkunft wird Zukunft.

Die Geschichte der Huber Holding AG ist die Grundlage für das, was die Unternehmensgruppe heute ausmacht: starke Marken, textile Kompetenz, internationale Standorte und eine klare Verbindung zu Mäder, Vorarlberg.